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10. Schwangerschaftsmonat
10. Monat

Schwangerschaft: Der 10. Monat

Nun ist offiziell der letzte Monat vor dem errechneten Geburtstermin eingeläutet. Mit der 37. Schwangerschaftswoche beginnt das große Warten. Die Entwicklung deines Babys ist nun sehr weit fortgeschritten, die Organe sind bereits einsatzfähig und die verbliebene Zeit im Bauch wird überwiegend zum Anlegen von Fettreserven genutzt. Was dich in den letzten Wochen deiner Schwangerschaft erwartet, verraten wir dir.

10. Monat

Die 37. Schwangerschaftswoche

Die Entwicklung deines Babys in der 37. Schwangerschaftswoche

Dein Baby hat im Bauch immer weniger Platz, was seine Bewegungen einschränkt. Dafür schläft und träumt es deutlich mehr. Das bemerkt auch die werdende Mutter. Doch keine Sorge: Es ist normal, wenn die Turnübungen deines Kindes nun etwas ruhiger ausfallen. Viel wichtiger ist die Regelmäßigkeit der Bewegungen. Die Organe sind alle funktionsfähig und in der Lage, eigenständig zu arbeiten. Fruchtwasser schluckt dein Baby weiterhin in großen Mengen, was die Bildung des ersten Stuhlganges deines Babys, dem sogenannten Kindspechs, fördert.

Dein Körper in der 37. Schwangerschaftswoche

Mit dem schwankenden Hormonspiegel fahren deine Gefühle vermutlich Achterbahn. Das kann sehr überfordernd sein. Lass es also etwas ruhiger angehen und höre auf deinen Körper. Sofern er es nicht bereits getan hat, rutscht der Fötus nun in den Geburtskanal, was zur Folge hat, dass sich der Bauch absenkt und möglicherweise ein Stechen in der Scheide hervorruft. Da dadurch wieder mehr Platz für den eigenen Magen ist, können die über den Tag verteilten kleinen Mahlzeiten wieder etwas größer ausfallen. Durch die starke Dehnung der Haut kann es zu Juckreiz kommen. Nimm dir gerne nochmal gezielt die Zeit, den Bauch einzucremen und einzuölen. Vielleicht kann dein Partner die Pflege deiner Haut auch übernehmen. Auch das hilft dem Gefühlschaos, das zurzeit in dir tobt.

Deine Gesundheit in der 37. Schwangerschaftswoche

Zwischen der 37. und 38. Schwangerschaftswoche löst sich der Schleimpfropfen, der deine Gebärmutter gegen die Scheide abdichtet – Ein Zeichen, dass dein Körper sich auf die Geburt vorbereitet. Dein Körper trainiert mit Übungswehen für den Ernstfall. Es dauert nicht mehr lang bis du deinen kleinen Schatz in deine Arme schließen kannst, es kann jederzeit losgehen. Stelle daher sicher, dass
deine Kliniktasche bereitsteht
und an alles gedacht ist.
 
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Die 38. Schwangerschaftswoche

Die Entwicklung deines Babys in der 38. Schwangerschaftswoche

Die Entwicklung deines Babys ist nun so weit fortgeschritten, dass es bei der Geburt offiziell als termingerecht und nicht mehr als Frühchen gilt. Da aber nur die wenigsten Geburten genau am errechneten Entbindungstermin stattfinden, solltest du nun jederzeit mit dem Geburtsbeginn rechnen. Zwischen der 37. und der 41. Woche ist dein Baby etwa 48 bis 51 cm groß und wiegt bis zu 3,65 kg. Das Lanugohaar ist weitestgehend wieder verschwunden. Der Rest wird nach der Geburt ausfallen. Es ist kaum noch Platz in Mamas Bauch und die Bewegungen werden etwas ruhiger. Solang die Bewegungen regelmäßig sind, gibt es keinen Grund zur Sorge. Solltest du dir dennoch Gedanken um die Gesundheit deines Kindes machen, kannst du deine Hebamme oder deinen Arzt um Hilfe bitten.

Dein Körper in der 38. Schwangerschaftswoche

In der 38. Woche deiner Schwangerschaft steht die letzte reguläre Vorsorgeuntersuchung bei deinem Frauenarzt oder deiner Frauenärztin an. Dieser wird vor allem darauf achten, ob noch genügend Fruchtwasser vorhanden ist und ob die Plazenta ihre Aufgaben erfüllt. Sind die Ergebnisse bei dieser Untersuchung auffällig, wird eventuell bereits jetzt die Geburt künstlich eingeleitet. Ein hellroter Ausfluss aus der Scheide etwa kann auf eine Ablösung der Plazenta hindeuten. Dies kommt selten vor, ist aber in jedem Fall ein medizinischer Notfall. Wassereinlagerungen und Völlegefühl sind leider noch immer dein täglicher Begleiter. Auch Übungswehen können weiterhin auftreten. Bei Wehenschmerzen ist jedoch Achtung geboten: Treten diese in regelmäßigen Abständen auf und werden immer intensiver, ist es Zeit ins Krankenhaus zu fahren. Kündige dich am besten telefonisch an, damit das Krankenhaus sich auf die Geburt vorbereiten kann.

Deine Gesundheit in der 38. Schwangerschaftswoche

Vor allem Erstgebärende sind spätestens ab der 38. Schwangerschaftswoche extrem unruhig und schlafen schlecht. Gönne dir daher auch tagsüber so viel Ruhe wie möglich und höre auf deinen Körper. Sofern du es nicht bereits erledigt hast, solltest du spätestens jetzt deine
Kliniktasche bereitstellen
. Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt, nochmal zu prüfen, ob du alle Anträge, die nach der Geburt gestellt werden müssen, vorbereitet hast. Alles, was du jetzt schon für Elternzeitantrag,
Elterngeld
und Kindergeld vorbereiten kannst, spart dir nach der Geburt Zeit, die du mit deinem kleinen Schatz verbringen kannst. Wichtig ist auch, dass du deine Krankenkasse kontaktierst, um den Versicherungsschutz deines Babys ab Geburt sicherzustellen. Mehr Informationen zu den relevanten Anträgen und Behördengängen vor und nach der Geburt findest du
in unserem Ratgeberbeitrag
.
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Die 39. Schwangerschaftswoche

Die Entwicklung deines Babys in der 39. Schwangerschaftswoche

Wundere dich nicht, wenn du die Bewegungen deines Babys nicht mehr so kräftig spürst wie vorher. Aufgrund des Platzmangels in der Gebärmutter hat es weniger Bewegungsspielraum, schläft viel und bildet weitere Fettreserven. Wenn die Häufigkeit der Bewegungen abnimmt oder du dir anderweitig Sorgen machst, solltest du dies im Zweifelsfall aber immer bei deinem Arzt, deiner Ärztin oder deiner Hebamme abklären lassen. Kurz vor der Geburt löst sich die erste Hautschicht des Ungeborenen und eine neue wird gebildet. Durch solche Vorgänge verfärbt sich das Fruchtwasser von klar zu milchig. Das Baby produziert in den Tagen vor der Geburt so viele Stresshormone, wie danach nie wieder in seinem Leben. Dadurch kann der kleine Körper nach der Geburt die wesentlichen Funktionen auch ohne die Plazenta leisten.  

Dein Körper in der 39. Schwangerschaftswoche

Wahrscheinlich kannst du die Ankunft deines kleinen Schatzes nun kaum noch abwarten. Der Nestbautrieb zur Überbrückung ist immer stärker ausgeprägt. Wenn du zum ersten Mal schwanger bist, machst du dir vielleicht Gedanken über ein eventuelles Platzen der Fruchtblase. Oft besteht die Befürchtung, dass man es nach dem Platzen nicht rechtzeitig ins Krankenhaus schaffen könnte. Entgegen der Darstellung in Filmen und Serien vergehen aber zwischen dem Verlieren des Fruchtwassers und der ersten Wehe meist noch einige Stunden. Wichtig ist nur zu wissen, ob das Baby schon tief mit dem Köpfchen im Becken liegt oder ob du, sollte dies noch nicht der Fall sein, eventuell nach einem Blasensprung in liegender Position bleiben solltest. Darüber informiert dich deine Frauenärztin oder dein Frauenarzt in den regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen. In jedem Fall ist es höchste Zeit noch die letzten Vorkehrungen zu treffen, aber bestimmt steht dank der großen Vorfreude schon alles bereit.

Deine Gesundheit in der 39. Schwangerschaftswoche

Auch wenn dir vielleicht nicht danach ist und sich jede Bewegung zu anstrengend anfühlt, können kurze Spaziergänge an der frischen Luft dir gut tun und außerdem dabei helfen, die Geburt einzuleiten. Scharfes Essen und ätherische Öle mit wehenfördernden Gewürzen und Kräutern können ebenfalls dabei behilflich sein. Naturheilkundliche Methoden zur
Geburtseinleitung
solltest du jedoch nicht ohne die Aufsicht und nur nach Rücksprache mit deinem Arzt oder deiner Hebamme durchführen. In den meisten Fällen hilft einfach etwas Geduld. Nutze die Zeit um Kraft für die bevorstehende Geburt zu tanken.
 
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Die 40. Schwangerschaftswoche

Die Entwicklung deines Babys in der 40. Schwangerschaftswoche

In der 40. Schwangerschaftswoche neigt sich die Schwangerschaft dem Ende, denn hier liegt der errechnete Geburtstermin für dein Baby. Wenn dein Baby eine durchschnittliche Größe und ein durchschnittliches Gewicht hat, sollte es jetzt ungefähr 51 cm groß sein und 3.500 g wiegen. Individuelle Unterschiede nach oben und unten bei Größe und Gewicht sind aber durchaus normal. Die körperliche Entwicklung deines Säuglings ist abgeschlossen, seine Sinne funktionieren nun einwandfrei. Dein Baby hat jetzt genügend Fett- und Flüssigkeitsreserven angelegt, um die Tage nach der Geburt gut zu überstehen. In der Regel erfolgt der Milcheinschluss spätestens am 4. Tag nach der Entbindung, meistens aber früher.

Dein Körper in der 40. Schwangerschaftswoche

Dein Bauch hat sich in der Regel jetzt so abgesenkt, dass der Entbindung nichts mehr im Wege stehen sollte, und hat den maximalen Umfang erreicht. Gönne dir nun Ruhe und achte darauf, dass du die Klinik oder das Geburtshaus schnell erreichen kannst, wenn es soweit ist. Lasse nun alles Gelernte aus dem Geburtsvorbereitungskurs noch einmal Revue passieren, denn bald wird es ernst und die Atem- und Entspannungsübungen werden aktiv gebraucht. Lege sicherheitshalber schon alles bereit, was für das Baby und dich mit in die Klinik muss.

Deine Gesundheit in der 40. Schwangerschaftswoche

Tanke in den letzten Tagen vor der Geburt Energie und gönne dir Ruhe, bevor es endlich soweit ist und die Wehen einsetzen. Tu das, was sich für dich gut anfühlt und nimm Hilfe von Familie und Freunden an. Stress tun dir und dem Baby nicht gut. 
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Die 41. Schwangerschaftswoche

In der 41. Woche wird dein Frauenarzt regelmäßig das Fruchtwasser untersuchen, denn jetzt hast du den errechneten Entbindungstermin (ET) überschritten. Nicht jedes Kind ist nach 40 Wochen vollständig entwickelt, einige brauchen einfach noch etwas mehr Zeit. Nach dem ET solltest du jeden zweiten Tag bei deinem Frauenarzt, deiner Frauenärztin, oder im Entbindungskrankenhaus kontrolliert werden, denn anhand der Untersuchungsergebnisse wird entschieden, ob es nötig ist, die Geburt einzuleiten. Das ist aber nur selten der Fall. Häufig wird bereits in der 41. Schwangerschaftswoche von einer Übertragung gesprochen. Tatsächlich gilt die Geburt aber bis zur vollendeten 42. Woche als termingerecht, erst danach wird tatsächlich "übertragen". Versuche, trotz der Vorfreude auf dein Baby und all der Wehwehchen dieser letzten Phase der Schwangerschaft, entspannt zu bleiben. Nur die wenigsten Kinder werden tatsächlich am errechneten Entbindungstermin geboren, eine etwas längere Wartezeit ist ebenso normal wie eine Geburt vor dem ET.
Wir wünschen dir alles Gute für die Geburt und die erste gemeinsame Zeit! Dein Team von babymarkt
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