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Die Plazenta essen: Gefährlicher Superfood-Trend?
Plazenta

Plazenta essen: Gefährlicher Trend oder natürliches Superfood?

An die Geburt deines Kindes schließt sich die Nachgeburt an. In dieser Phase löst sich die Plazenta, die dein Baby während der Schwangerschaft mit Nährstoffen versorgt hat, ab. Wurde der sogenannte Mutterkuchen früher entsorgt, wird er von vielen Müttern mittlerweile gegessen. Was unglaublich klingt, entwickelt sich zu einem Trend, den Ärzte jedoch skeptisch betrachten.

Was ist die Plazenta?

Die Plazenta, auch Mutterkuchen genannt, ist ein Stoffwechselorgan, das sich während der Schwangerschaft bildet. In dieser Zeit ist der Fötus mit dem Mutterkuchen über die Nabelschnur verbunden und wird mit Sauerstoff und Nahrung versorgt. Die Plazenta entwickelt sich aus embryonalen und mütterlichen Zellen und vergrößert sich im Laufe der Schwangerschaft bis zu einem Durchmesser von 15 bis 20 Zentimetern und einem Gewicht von ca. 500 Gramm. Grundlegend übernimmt die Plazenta folgende Funktionen: • Versorgung des ungeborenen Babys mit Nährstoffen, Wasser und Sauerstoff • Filterung von Gift- und Schadstoffen • Produktion von Hormonen • Entsorgung von Kohlendioxid und anderen Abfallprodukten aus kindlichem Stoffwechsel

Was passiert mit der Plazenta nach der Geburt?

Nach der Geburt deines Babys kommt es zu Nachwehen. Ob Wassergeburt, Hausgeburt oder Geburt im Stehen: Der Mutterkuchen löst sich von der Gebärmutterwand und wird ausgeschieden. Nachdem die Plazenta den Körper verlassen hat, überprüft die Hebamme, ob noch Reste verblieben sind. Es dürfen keine Rückstände verbleiben, da diese im Zweifel zu gefährlichen Komplikationen führen. Die Entscheidung, was anschließend mit dem Mutterkuchen passiert, liegt allein bei dir. In der Regel wird die Plazenta mit anderem medizinischen Abfall entsorgt. Jedoch entscheiden sich Frauen immer öfter dafür, die Plazenta mit nach Hause zu nehmen und zu essen.

Plazenta essen: Mutterkuchen als Superfood?

Roh, gekocht, gemahlen oder Smoothie: Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten, wie sich die Plazenta zubereiten lässt. Prominente Persönlichkeiten wie Kim Kardashian oder Alicia Silverstone haben geholfen, den Trend der Plazentophagie ins Rollen zu bringen und kontroverse Diskussionen ausgelöst. Ist es wirklich gesund, den eigenen Mutterkuchen zu essen? Angeblich soll der Verzehr fit halten und gesund sein. Zudem sollen durch die Aufnahme weitere positive Auswirkungen begünstigt werden: • Förderung der Milchproduktion und Verhindern von Milchstau • Reduzierung des Risikos einer Wochenbettdepression • Linderung von Geburtsschmerzen

Risikogefahr: Ist das Essen der Plazenta wirklich gesund?

Für die positiven Vorteile gibt es weder Studien noch wissenschaftliche Belege. Ärzte zeigen sich daher skeptisch: Der Mutterkuchen filtert während der Schwangerschaft zahlreiche Gift- und Schadstoffe. Diese werden beim Verzehr wieder in den Körper aufgenommen und könnten schädliche Folgen verursachen. Gesundheitliche Vorteile oder besonders positive Entwicklungen nach dem Essen der Plazenta sind weder bekannt noch erforscht.

Plazenta Rezept: Früchte-Smoothie

Der Mutterkuchen kommt für 36 Stunden bei ca. 50 Grad in den Backofen. Alternativ kannst du ihn mit dem Mörser zerkleinern und zu Pulver verarbeiten. Smoothie-Rezept • 1 Becher Joghurt • 1 Banane • 3 frische Erdbeeren • 1 Tüte Vanillezucker • 100g Plazenta • Honig nach Belieben Vermenge alle Zutaten in einem Smoothie-Maker oder Mixer miteinander. Je länger du mixt, umso cremiger wird die Konsistenz.

Alternative Verwendungen für den Mutterkuchen

Wenn du einen Garten besitzt, vergrabe deine Plazenta und pflanze einen Baum darauf. Dieser soll als Symbol der Fruchtbarkeit und des Wachstums stehen. Zudem ist dieses Ritual eine schöne Erinnerung an die Geburt, die zusammen deinem Kind jedes Jahr wächst. Künstlerisch begabte Mütter nutzen die Plazenta zur Erstellung von kleinen Kunstwerken. Hierzu wird die Plazenta bemalt und fest auf Papier, Karton oder Stoff gedrückt. Was bleibt, ist ein abstrakter Abdruck des Mutterkuchens mit den feinen Adern, die sich kreativ erweitern lassen. Wenn du deine Plazenta nach der Geburt mit nach Hause nehmen möchtest, sprich die Ärzte im Krankenhaus oder deine Hebamme aktiv an. Es ist deine Entscheidung, ob und wie du die Plazenta verwerten willst. Wer im Internet recherchiert, wird weitere zahlreiche Erfahrungsberichte und Zubereitungsempfehlungen finden.
Wir wünschen dir und deinem Baby alles Gute für die Geburt! Dein Team von babymarkt
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