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Stillzeit ohne Stress: Exklusive hilfreiche Tipps von unserer Hebamme
Frau lächelt ihren Säugling an

Stillen: Der natürliche Weg, dein Baby zu ernähren

Stillen ist weit mehr als nur die Nahrungsaufnahme deines Babys – es ist ein natürlicher, inniger Prozess, der die Mutter-Kind-Bindung stärkt und zahlreiche gesundheitliche Vorzüge bietet. Die Muttermilch ist perfekt auf die Bedürfnisse deines kleinen Schatzes abgestimmt und liefert ihm alle wichtigen Nährstoffe, Antikörper und Enzyme, die es für ein gesundes Wachstum benötigt.

Für viele Eltern ist das Stillen jedoch auch mit Fragen, Unsicherheiten und Herausforderungen verbunden. Wie oft sollte ich mein Baby anlegen? Welche Stillposition ist die beste? Was tun, wenn das Anlegen schmerzhaft ist oder nicht sofort klappt? Hier erfährst du nicht nur alles, was du über das Stillen wissen musst – von den Vorteilen über die richtige Technik bis hin zu Lösungen für mögliche Probleme, sondern erhältst aus erster Hand von unseren Hebammen Antworten auf die wichtigsten Fragen zu Themen wie Muttermilch, Anlegen in den ersten Lebensmonaten oder Stillen und Ernährung. So kannst du gut vorbereitet und mit einem sicheren Gefühl in deine Stillzeit starten.

Die Vorteile des Stillens

Stillen bietet zahlreiche gesundheitliche und emotionale Vorteile – sowohl für dein Baby als auch für dich. Muttermilch ist perfekt auf die individuellen Bedürfnisse deines Kindes abgestimmt und verändert sich je nach Alter und Entwicklungsstufe. Doch nicht nur dein Baby profitiert davon, auch dein Körper und deine emotionale Verbindung zu deinem Kind werden durch diese natürliche Methode der Ernährung gestärkt.

Vorteile des Stillens für dein Baby

  • Optimale Nährstoffversorgung: Muttermilch enthält alle essentiellen Vitamine, Mineralstoffe, Fette und Proteine in genau der richtigen Zusammensetzung.
  • Stärkung des Immunsystems: Deine Muttermilch liefert wertvolle Antikörper, die dein Baby vor Infektionen schützen und die Abwehrkräfte stärken. Babys, die gestillt werden, erkranken seltener an Magen-Darm-Infekten, Atemwegserkrankungen oder Mittelohrentzündungen.
  • Unterstützung der Verdauung: Muttermilch ist leicht verdaulich und fördert eine gesunde Darmflora, was Blähungen und Koliken vorbeugen kann.
  • Wichtige Entwicklung der Kiefermuskulatur: Das Saugen an der Brust stärkt die Mund- und Gesichtsmuskulatur und kann später die Sprachentwicklung positiv beeinflussen.
  • Emotionale Sicherheit: Stillen gibt deinem Baby Nähe, Geborgenheit und ein Gefühl der Vertrautheit – das ist besonders wichtig für eine sichere Bindung.

Vorteile des Stillens für dich als Mama

  • Schnellere Rückbildung: Das Hormon Oxytocin, das die Gebärmutter zusammenzieht und so die Rückbildung beschleunigt, wird ausgeschüttet.
  • Reduziertes Risiko für Krankheiten: Studien zeigen, dass Stillen das Risiko für Brust- und Eierstockkrebs sowie Osteoporose im späteren Leben senken kann.
  • Kalorienverbrauch & Gewichtsverlust: Stillen verbraucht zusätzliche Energie – täglich etwa 500 Kalorien, was den Gewichtsverlust nach der Geburt unterstützen kann.
  • Praktisch & kostengünstig: Muttermilch ist immer verfügbar, wohltemperiert und kostenlos – kein Abmessen, keine Flaschensterilisation nötig.
  • Positive Auswirkungen auf die Psyche: Es fördert die Ausschüttung von Glückshormonen, die Stress reduzieren und das emotionale Wohlbefinden steigern können.
Stillen ist also viel mehr als nur eine Nahrungsquelle – es ist ein natürlicher, inniger Prozess, der die Bindung zwischen dir und deinem Baby stärkt und gleichzeitig zahlreiche gesundheitliche Vorteile für euch beide bietet. 

Vorbereitung auf das Stillen

Stillen ist eine natürliche Fähigkeit, doch für viele Mütter fühlt es sich anfangs ungewohnt an. Eine gute Vorbereitung kann helfen, mit mehr Sicherheit in die Stillzeit zu starten. Schon während der Schwangerschaft beginnt dein Körper, sich auf die Zeit nach der Geburt einzustellen: Die Brüste vergrößern sich, das Drüsengewebe entwickelt sich weiter und in den letzten Wochen kann bereits etwas Vormilch austreten. Diese Veränderungen sind ganz normal und ein Zeichen dafür, dass dein Körper sich auf die Versorgung deines Babys vorbereitet.Neben den körperlichen Aspekten ist es hilfreich, sich auch mental mit der neuen Situation auseinanderzusetzen. Ein Geburtsvorbereitungskurs mit Stillberatung oder der Austausch mit anderen Müttern kann wertvolle Einblicke geben und typische Herausforderungen frühzeitig ansprechen. Viele Frauen haben während der Schwangerschaft noch keine genaue Vorstellung davon, wie sich das Anlegen eines Kindes an der Brust anfühlt oder welche Positionen angenehm sein könnten. Deshalb kann es hilfreich sein, verschiedene Stillhaltungen schon vorab kennenzulernen und sich mit den ersten Anzeichen eines hungrigen Babys vertraut zu machen.Direkt nach der Geburt spielt der erste Hautkontakt eine entscheidende Rolle. Das sogenannte "Bonding" unterstützt den natürlichen Stillreflex deines Säuglings und erleichtert den Start in die Stillzeit. In den ersten Lebensstunden kann dein Neugeborenes bereits instinktiv nach der Brust suchen und durch sanftes Saugen die Milchbildung anregen. Manche Babys trinken sofort, andere brauchen etwas Zeit – beides ist völlig normal. Wichtig ist, dass du diesen Moment ohne Druck genießen kannst und darauf vertraust, dass du und dein Baby euren eigenen Stillrhythmus finden werdet.Auch die Unterstützung durch deine Hebamme oder eine Stillberaterin kann in den ersten Tagen sehr wertvoll sein. Sie kann dir helfen, deinen Säugling richtig anzulegen, Schmerzen zu vermeiden und dich bei möglichen Unsicherheiten begleiten. Eine entspannte, ruhige Umgebung trägt ebenfalls zum guten Gelingen bei. Wenn du dir schon vor der Geburt Zeit nimmst, dich mit dem Thema vertraut zu machen, kannst du mit mehr Gelassenheit in diese besondere Zeit starten.

Stilltechniken und -positionen

Damit das Stillen für Mutter und Kind angenehm ist, spielt die richtige Technik eine entscheidende Rolle. Jede Mutter und jedes Kind sind unterschiedlich, deshalb gibt es keine „perfekte“ Stillposition – es kommt darauf an, was sich für euch gut anfühlt. Wichtig ist, dass dein Baby die Brust richtig erfasst, denn das sorgt für einen effektiven Milchfluss und beugt wunden Brustwarzen vor. Dein Baby sollte dabei einen großen Teil des Warzenhofs im Mund haben, nicht nur die Brustwarze. Ein gut angelegtes Baby trinkt ruhig, schluckt regelmäßig und seine Lippen liegen nach außen gewölbt um die Brust.Es gibt verschiedene Stillpositionen, die dir helfen können, das Stillen angenehmer zu gestalten. Die klassische Wiegehaltung ist besonders beliebt, da sie eine enge Bindung zwischen dir und deinem Baby fördert. Wenn du nach einem Kaiserschnitt stillst oder dein Baby beim Anlegen mehr Hilfe braucht, kann die Football-Haltung eine gute Alternative sein. Hier liegt dein Baby seitlich unter deinem Arm, sodass du es gut kontrollieren kannst. Für entspanntes Anlegen in der Nacht eignet sich die Seitenlage – du kannst dich bequem hinlegen und dabei selbst etwas zur Ruhe kommen.Auch aufrechte Stillpositionen können hilfreich sein, besonders wenn dein Baby Reflux hat oder mit starken Blähungen zu kämpfen ist. Die zurückgelehnte Stillposition, bei der du dich entspannt zurücklehnst und dein Baby auf deinem Oberkörper liegt, kann ebenfalls sehr angenehm sein, da sie den natürlichen Saugreflex unterstützt. Manche Mütter nutzen zudem ein Stillkissen, um das Baby besser zu stützen und die Arme zu entlasten.Egal für welche Position du dich entscheidest – achte darauf, dass dein Rücken entspannt ist, dein Baby in einer stabilen Lage liegt und du bequem sitzen oder liegen kannst. Es kann ein wenig Zeit dauern, bis du herausfindest, welche Stillhaltung für euch am besten funktioniert. Lass dich dabei nicht verunsichern, sondern probiere verschiedene Positionen aus, bis du diejenige findest, die für dich und dein Baby am angenehmsten ist.
Frau lehnt Säugling zurück und lächelt ihn an

Häufige Herausforderungen beim Stillen und ihre Lösungen

Das Geben der Brust ist ein natürlicher Prozess, doch das bedeutet nicht, dass es immer reibungslos verläuft. Viele Mütter stehen in den ersten Wochen vor Herausforderungen, die sie verunsichern können. Wichtig ist zu wissen: Stillprobleme sind völlig normal, aber in den meisten Fällen lösbar. Mit Geduld, der richtigen Technik und gegebenenfalls professioneller Hilfe kannst du Schwierigkeiten überwinden und eine entspannte Stillzeit genießen.Ein häufiges Problem sind wunde Brustwarzen, die oft durch falsches Anlegen entstehen. Wenn dein Baby nur die Brustwarze erfasst, anstatt einen großen Teil des Warzenhofs, kann das zu Schmerzen und kleinen Rissen führen. Hier hilft es, die Anlegeposition zu korrigieren und bei Bedarf eine Stillberaterin oder Hebamme um Rat zu fragen. Auch Muttermilch oder spezielle Brustwarzensalben können die Heilung unterstützen.Ein weiteres Thema ist der Milchstau, der sich durch schmerzhaft verhärtete Stellen in der Brust äußert. Er entsteht oft, wenn die Brust nicht regelmäßig geleert wird oder die Milchkanäle verstopfen. Wärme vor dem Anlegen, sanfte Massagen und das häufige Anlegen des Babys helfen, den Milchfluss zu fördern. Bleibt es unbehandelt, kann sich daraus eine Mastitis – eine schmerzhafte Brustentzündung – entwickeln, die unter Umständen mit einem Arztbesuch und in seltenen Fällen mit Medikamenten behandelt werden muss.Manche Mütter sorgen sich, dass sie zu wenig Milch haben. Oft ist das jedoch nur ein Gefühl, denn die Milchproduktion passt sich dem Bedarf des Babys an. Ein häufiges Anlegen, Hautkontakt und ausreichend Ruhe unterstützen die Milchbildung. Falls du dennoch das Gefühl hast, dass dein Baby nicht genug trinkt, kann eine Stillberaterin helfen, mögliche Ursachen zu identifizieren.Auch zu viel Milch kann problematisch sein, wenn dein Baby beim Trinken überfordert ist oder sich häufig verschluckt. Hier kann es helfen, eine Position zu wählen, bei der dein Baby gegen die Schwerkraft trinken muss – etwa die zurückgelehnte Stillhaltung – oder vorher die Brust auszustreichen, um den ersten starken Milchfluss abzuschwächen.Stillprobleme sind keine Seltenheit, aber mit der richtigen Unterstützung lassen sie sich meist gut lösen. Die ersten Wochen sind eine Eingewöhnungsphase, in der du und dein Baby euch aufeinander einstellen müsst. Sei geduldig mit dir selbst, hol dir Hilfe, wenn du sie brauchst, und vertraue darauf, dass ihr gemeinsam euren eigenen Stillrhythmus finden werdet.

Stillen in besonderen Situationen

Nicht jede Stillbeziehung zwischen Mutter und Kind verläuft gleich, und manchmal erfordert sie besondere Anpassungen. Ob dein Baby zu früh geboren wurde, du Zwillinge stillst oder gesundheitliche Herausforderungen bestehen – es gibt viele Wege, das Stillen an eure Bedürfnisse anzupassen.Stillen eines Frühgeborenen kann anfangs eine besondere Herausforderung sein, da Frühchen oft noch zu schwach sind, um effektiv an der Brust zu saugen. In solchen Fällen kann das Abpumpen von Muttermilch eine gute Alternative sein, um dein Baby trotzdem mit allen wichtigen Nährstoffen und Antikörpern zu versorgen. Haut-zu-Haut-Kontakt, auch bekannt als Känguru-Methode, kann zusätzlich die Milchbildung anregen und die Bindung stärken. Viele Frühchen lernen mit der Zeit, direkt an der Brust zu saugen, sobald sie kräftiger werden.Mütter von Zwillingen oder Mehrlingen stehen vor der Herausforderung, mehrere Kinder gleichzeitig zu ernähren. Mit der richtigen Technik ist das durchaus machbar – spezielle Zwillings-Stillkissen helfen, beide Babys gleichzeitig anzulegen. Eine Kombination aus Stillen und Abpumpen kann ebenfalls eine Entlastung sein, um flexibler auf die Bedürfnisse jedes Kindes einzugehen. Hier lohnt es sich, verschiedene Stillpositionen auszuprobieren, um herauszufinden, was für euch am besten funktioniert.Auch wenn gesundheitliche Probleme bei der Mutter oder dem Baby auftreten, muss das Stillen nicht zwangsläufig beendet werden. Bei bestimmten Erkrankungen der Mutter oder wenn Medikamente notwendig sind, kann ein Gespräch mit einer Stillberaterin oder einem Arzt helfen, Lösungen zu finden. In vielen Fällen gibt es stillfreundliche Alternativen oder Maßnahmen, um das Stillen fortzusetzen.Selbst wenn das Stillen unter besonderen Bedingungen herausfordernd sein kann, gibt es oft Wege, um Mutter und Baby die bestmögliche Versorgung zu ermöglichen. Wichtig ist, sich nicht unter Druck zu setzen. Jede Stillbeziehung ist individuell und egal, wie du dein Baby ernährst – die Hauptsache ist, dass es euch beiden gut geht.
Säugling strahlt Mutter an

Abstillen – Wann und wie es am besten funktioniert

Das Ende der Stillzeit ist genauso individuell wie ihr Beginn. Es gibt keinen festen Zeitpunkt, zu dem du abstillen „musst“ – vielmehr entscheidet jede Mutter selbst, wann der richtige Moment gekommen ist. Manche Kinder entwöhnen sich von selbst, während andere länger die Nähe und Sicherheit des Stillens genießen. Auch persönliche Umstände wie der Wiedereinstieg in den Beruf oder körperliche Veränderungen können eine Rolle spielen. Wichtig ist, dass sich der Prozess für dich und dein Baby richtig anfühlt.Beim schrittweisen Abstillen wird die Anzahl der Stillmahlzeiten nach und nach reduziert. Oft beginnen Mütter damit, eine Stillmahlzeit durch Beikost oder Pre-Milch zu ersetzen. Dies gibt deinem Körper Zeit, die Milchproduktion langsam anzupassen und hilft deinem Baby, sich sanft umzugewöhnen. Besonders bewährt hat sich das Weglassen der Stillmahlzeit, an die das Kind am wenigsten gebunden ist. Die abendliche oder nächtliche Mahlzeit bleibt häufig am längsten bestehen, da sie für viele Babys mit besonderer Geborgenheit verbunden ist.Ein plötzlicher Abstillprozess kann für Mutter und Kind herausfordernd sein, da der Körper weiterhin Muttermilch produziert. Falls das Abstillen schnell gehen muss, kann das behutsame Ausstreichen der Brust helfen, Spannungen zu lindern. Auch kühle Umschläge oder Salbeitee können unterstützend wirken, um die Milchproduktion zu reduzieren.Neben den körperlichen Aspekten spielt auch die emotionale Seite eine wichtige Rolle. Stillen bedeutet nicht nur Nahrung, sondern auch Nähe und Trost. Viele Mütter erleben das Abstillen als eine emotionale Phase, in der sie bewusst neue Rituale einführen, um den Übergang sanfter zu gestalten – sei es durch Kuschelzeiten, gemeinsame Einschlafrituale oder besondere Momente der Zweisamkeit.Egal, wann und wie du dich entscheidest: Es gibt keinen „richtigen“ oder „falschen“ Weg. Vertraue auf dein Gefühl und darauf, was für dich und dein Baby am besten passt.

Unterstützung und Beratung beim Stillen

Stillen ist eine wundervolle Erfahrung, kann aber auch mit Unsicherheiten oder Herausforderungen verbunden sein. Gerade in den ersten Wochen tauchen viele Fragen auf: Trinkt mein Baby genug? Warum habe ich Schmerzen? Was tun bei einem Milchstau? In solchen Momenten ist es wichtig, sich nicht allein zu fühlen.Hebammen und Stillberaterinnen sind wertvolle Anlaufstellen, wenn du Fragen oder Schwierigkeiten hast. Sie können dir helfen, dein Baby richtig anzulegen, Schmerzen zu vermeiden oder Lösungen zu finden, wenn das Anlegen nicht wie gewünscht klappt. In vielen Fällen reichen schon kleine Anpassungen aus, um Stillprobleme zu lösen. Hebammen begleiten dich oft schon während der Schwangerschaft und stehen auch in den ersten Wochen nach der Geburt mit Rat und Tat zur Seite.Auch Stillgruppen und Selbsthilfegruppen bieten eine wunderbare Möglichkeit, sich mit anderen Müttern auszutauschen. Der Kontakt zu Frauen, die ähnliche Erfahrungen machen oder gemacht haben, kann Mut machen und praktische Tipps liefern. In vielen Städten gibt es regelmäßige Treffen, bei denen Stillberaterinnen oder Hebammen anwesend sind.Falls du in besonderen Situationen Unterstützung brauchst – etwa beim Stillen eines Frühchens oder bei gesundheitlichen Einschränkungen – gibt es spezialisierte Still- und Laktationsberaterinnen (IBCLC), die dich individuell begleiten können. Sie sind besonders geschult in komplexen Stillfragen und können gezielt auf deine Bedürfnisse eingehen.Auch dein direktes Umfeld kann eine große Stütze sein. Deine engsten Bezugspersonen können dir helfen, indem sie dir kleine Pausen ermöglichen, dich emotional stärken oder dich einfach ermutigen, deinen eigenen Stillweg zu finden.Wichtig ist, dass du dich nicht unter Druck setzt. Die erste Zeit sollte eine schöne und entspannte Erfahrung sein – wenn es Probleme gibt, gibt es immer Wege, sie zu lösen. Hol dir Hilfe, wenn du sie brauchst, und erinnere dich daran: Du machst das großartig!'

Die Antworten unserer Hebammen auf die wichtigsten Stillfragen

Wie kann ich meine Brust/ meine Brustwarzen auf das Stillen vorbereiten?

Das Abhärten der Brustwarzen in der Schwangerschaft wird keinesfalls empfohlen. Bei den empfohlenen Methoden, wie beispielsweise Bürstenmassagen, ist die Verletzungsgefahr viel zu hoch und es zeigt keinerlei Wirkung. Lediglich bei Hohlwarzen, Schlupfwarzen oder Flachwarzen können Vorbereitungen nötig sein. Hierzu suchst du am besten das individuelle Gespräch mit deiner Hebamme.

Welche Hilfsmittel sollte ich Zuhause haben?

Eine gute Brustwarzensalbe, die vor dem Anlegen nicht abgewaschen werden muss, sollte jede werdende Mama zuhause haben. Am besten eignet sich hier reines Wollfett. Auch gute Stilleinlagen sind ein Must Have. Für den Anfang empfehlen wir Wolle-/Seide-Stilleinlagen, da sie gereizte Brustwarzen beruhigen können. Auch waschbare Baumwolleinlagen sind sehr gut. Weitere Hilfsmittel, wie Silberhütchen, werden nur bei Bedarf gebraucht. Diese musst du nicht prophylaktisch besorgen.

Tut Stillen weh?

Beim Stillen das Wehenhormon Oxytocin ausgeschüttet, so dass man vermehrt Nachwehen spürt. Dies ist aber auch ein großer Vorteil, da es die Rückbildung positiv beeinflusst. In der ersten Zeit müssen sich deine Brustwarzen erst an die neue Aufgabe gewöhnen. Dies kann anfangs etwas schmerzen. Wichtig ist, auf die richtige Anlegetechnik zu achten, damit die Warzen nicht wund werden.

Wie beeinflusst die Ernährung der Mutter die Muttermilch?

Eine ausgewogene Ernährung ist in der Stillzeit besonders wichtig, da dein Körper viele Nährstoffe benötigt, um dein Baby optimal zu versorgen. Natürlich solltest du weiterhin auf Nikotin und Alkohol verzichten. Wir empfehlen, 2 Liter Flüssigkeit am Tag zu trinken. Außerdem erhöht sich der Kalorienbedarf um etwa 500 Kalorien. Durch das Ausprobieren kann man feststellen, ob ein Kind auf ein Lebensmittel reagiert und dieses dann erst einmal vom Speiseplan weglassen. Einige Kinder vertragen wirklich alles, die anderen haben Probleme bei blähenden Lebensmitteln. Das ist sehr individuell. Falls du unsicher bist, kannst du dich an eine Hebamme oder das Netzwerk Gesund ins Leben wenden, das wertvolle Informationen zu diesem Thema bietet.

Was kann ich bei wunden Brustwarzen tun?

Das richtige Anlegen ist die beste Prophylaxe. Der Hauptgrund für wunde, blutige Brustwarzen ist, dass das Kind nicht genug von der Brustwarze greift und sich somit die ganze Kraft des Saugens auf die Brustwarzenspitze konzentriert. Hier kann es helfen, asymmetrisch anzulegen. Vielen Kindern fällt es schwer, bei der symmetrischen Anlegeweise ( Nase zeigt direkt zur Brustwarze) genug Brustwarze zu fassen. Dies ist abhängig von der Brustform und du solltest schauen, welche Anlegetechnik zu euch passt.So kannst du wunde Brustwarzen pflegen:
  • Nach dem Stillen ein paar Tropfen Muttermilch auf die Brustwarze und den Warzenhof verteilen und trocknen lassen.
  • Viel Luft dran lassen
  • Stilleinlagen aus Schafswolle oder Seide für die ersten Wochen
  • Brustwarzensalbe
  • Silberhütchen
 
Wir wünschen dir und deinem Baby alles Gute!Deine Team von babymarkt

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Stillen

 
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